Eine Dienstleistungs-Gründung kostet weniger, als die meisten glauben – aber mehr als null. Hier rechnest du deinen Startbedarf Posten für Posten durch: Hak ab, was du brauchst, passe die Beträge an dein Vorhaben an. Der größte Posten steht dabei ganz am Ende – und es ist keine Ausrüstung.
Einordnung
Die Ausrüstung ist selten das Problem: Gewerbeanmeldung um 40 €, Haftpflicht ab 25 € im Monat, gebrauchtes Werkzeug statt neuem – die sichtbaren Gründungskosten einer Dienstleistung liegen meist im niedrigen vierstelligen Bereich. Wer hier spart, spart am richtigen Ende: Kein Kunde fragt, ob dein Akkuschrauber neu war.
Was Gründungen wirklich scheitern lässt, ist die fehlende Reserve: Die ersten Kunden kommen, aber sie kommen langsamer als geplant – und die Miete kommt pünktlich. Drei bis sechs Monate Lebenshaltung auf der hohen Kante sind der Unterschied zwischen einem ruhigen Aufbau und der Panik, die dich jeden schlechten Auftrag zu jedem Preis annehmen lässt.
Rechne die Krankenkasse nicht klein: Rund 280 € Mindestbeitrag laufen ab Tag eins, auch ohne einen einzigen Kunden. Sie gehören in die Lebenshaltung, nicht in die Hoffnung.
Was der Staat zum Startkapital beisteuert – Gründungszuschuss, Einstiegsgeld, geförderte Beratung – steht auf der Förderungsseite 2026. Und die berufsspezifische Ausrüstungsliste findest du im jeweiligen Quick Guide deines Berufs.
Hinweis: Dieser Rechner liefert eine Orientierung mit den Rechengrößen 2026, keine Steuer- oder Rechtsberatung. Verbindliche Zahlen liefert dir ein Steuerberater oder die zuständige Stelle. Stand: Juni 2026.