Der Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG ist das mächtigste Steuerwerkzeug für kleine Betriebe: 50 % einer geplanten Anschaffung schon heute vom Gewinn abziehen – drei Jahre bevor du sie kaufst. Hier rechnest du aus, was das bei dir bewirkt. Und liest ehrlich, wo der Haken liegt.
Einordnung
Was der IAB tatsächlich bringt: Liquidität im richtigen Moment. Du senkst deinen Gewinn schon heute um die Hälfte der geplanten Anschaffung und zahlst entsprechend weniger Steuern – Geld, das du für genau diese Investition verwenden kannst. Bei der Anschaffung wird der Betrag dann gewinnerhöhend aufgelöst; über Sonderabschreibungen lässt sich der Effekt weiter strecken.
Wo Gründer ihn unterschätzen: Der IAB funktioniert schon im Jahr vor der größten Anschaffung. Wer weiß, dass nächstes Jahr der Transporter fällig ist, kann den Gewinn des laufenden – vielleicht ungewöhnlich guten – Jahres drücken und die Progression glätten. Genau dafür ist das Instrument gedacht.
Wo er zur Falle wird: Wer den Abzug nimmt und dann doch nicht investiert, bekommt die Steuerersparnis rückwirkend aberkannt – verzinst. Und wer ihn als reines Steuersparmodell missbraucht, hat bei der nächsten Prüfung ein Gespräch vor sich. Details, Beispiele und das Zusammenspiel mit der Sonderabschreibung stehen im Wissensartikel: Investitionsabzugsbetrag: Das mächtigste Steuerwerkzeug für kleine Firmen.
Hinweis: Dieser Rechner liefert eine Orientierung mit den Rechengrößen 2026, keine Steuer- oder Rechtsberatung. Verbindliche Zahlen liefert dir ein Steuerberater oder die zuständige Stelle. Stand: Juni 2026.