Wenn ein Geschäft mit wenig Kapital auskommt, dann dieses. Trotzdem fragen viele, ob nicht teure Maschinen nötig sind. Sind sie nicht – jedenfalls nicht am ersten Tag.
Die realistischen Posten
- Grundausstattung: Profi-Sauger, Mopps, Eimer, Tücher, Mittel – grob 300 bis 700 Euro, wenn du ordentlich, aber nicht übertrieben einkaufst.
- Berufshaftpflicht: oft 100 bis 300 Euro im Jahr. Unverzichtbar – ein ruinierter Boden kostet mehr.
- Anmeldung: Gewerbeanmeldung 20 bis 60 Euro, Handwerksrolle je nach Kammer.
- Fahrzeug: Der größte Posten – aber meist ist schon eines da.
- Sichtbarkeit: Visitenkarten, eventuell eine einfache Seite.
Unterm Strich startest du oft mit einigen Hundert Euro, nicht mit Tausenden. Den Überblick rechnest du dir mit dem Gründungskosten-Rechner zusammen.
Wo du am Anfang sparst
Kauf das, was du für den ersten Auftrag brauchst – nicht das, was du irgendwann mal brauchen könntest. Die große Einscheibenmaschine oder der Sprühextraktionssauger kommen, wenn der erste Auftrag sie verlangt und bezahlt. Gebraucht statt neu, gemietet statt gekauft, solange du etwas nur selten brauchst.
Wo du nicht sparst
An der Haftpflicht und an der Qualität der Mittel. Eine zerkratzte Glasfläche oder ein fleckiger Teppich kostet dich nicht nur Geld, sondern den Kunden – und der erzählt es weiter. Wer aus der Arbeitslosigkeit startet, sollte zudem vorher die Förderung prüfen; der Einstieg ist günstig genug, dass ein Gründungszuschuss die magere Anfangszeit gut überbrückt.
Was am Ende hängen bleibt, steht im Beitrag Was verdient ein Reinigungsservice?. Den kompletten Fahrplan gibt der Quick Guide Reinigungsservice.
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