Gewerbe angemeldet, Werkzeug im Auto – jetzt brauchst du Kunden. Und anders als beim Makler musst du nicht auf den einen großen Abschluss warten: Schon kleine, regelmäßige Aufträge bringen sofort Umsatz. Der Schlüssel liegt darin, aus Einzelaufträgen feste Verträge zu machen.
Die besten Auftraggeber: Hausverwaltungen
Der wertvollste Kunde für einen Hausmeisterservice ist die Hausverwaltung. Sie betreut viele Objekte und sucht zuverlässige Dienstleister für Treppenhausreinigung, Außenpflege und Winterdienst – am liebsten im laufenden Vertrag. Ein einziger guter Verwaltungskontakt kann dir mehrere Objekte auf einmal bringen. Daneben lohnen sich Wohnungseigentümergemeinschaften, Vermieter mit mehreren Einheiten und Gewerbeobjekte.
Warum der Wartungsvertrag alles ändert
Einzelne Stundenaufträge sind mühsam und schwanken. Der monatliche Wartungs- oder Pflegevertrag dagegen gibt dir planbaren Umsatz und dem Kunden Planungssicherheit. Dein Ziel im ersten Jahr sollte sein, möglichst viele wiederkehrende Verträge aufzubauen statt vieler Einmalaufträge.
Lokale Sichtbarkeit schlägt teure Werbung
Am Anfang trägt das, was direkt vor der Tür liegt: ein gepflegtes Google-Profil mit Bewertungen, Aushänge, Mundpropaganda, der direkte Kontakt zu Verwaltungen in deinem Ort. Der Bedarf ist da und wächst – das Weltwirtschaftsforum zählt vor-Ort- und instandhaltungsnahe Tätigkeiten zu den wachsenden Berufen. Mach den ersten Auftrag so gut, dass er den nächsten empfiehlt. Wie du gezielt Hausverwaltungen ansprichst und Verträge aufbaust, steht im Quick Guide „Selbstständig als Hausmeister".
Quellen
- Branchen- und Steuerportale (accountable.de, selbststaendig.de, Qonto): übliche Stundensätze selbstständiger Hausmeister 20–40 €, Spezialleistungen wie Winter- oder Notdienst bis 60 €. accountable.de
- World Economic Forum, Future of Jobs Report 2025: handwerks- und vor-Ort-nahe Tätigkeiten (Bau, Lieferung, Instandhaltung) unter den wachsenden Berufen. weforum.org