Können ist die eine Hälfte, Schüler finden die andere. Die gute Nachricht: In keinem anderen Geschäft sprechen sich gute Ergebnisse so schnell herum wie hier – ein Schüler, der von der Fünf auf die Drei kommt, bringt dir die nächsten drei. Aber der Anfang braucht etwas Schub.

Setz auf die gefragten Fächer

Die Nachfrage ist nicht gleich verteilt. Laut Bertelsmann Stiftung entfällt der Löwenanteil auf Mathematik (61 Prozent aller Nachhilfeschüler), gefolgt von Fremdsprachen (46 Prozent) und Deutsch (31 Prozent). Wenn du eines dieser Fächer sicher beherrschst, sitzt du an der Quelle. Und der Bedarf steigt mit der weiterführenden Schule – fast jeder fünfte Gymnasiast nimmt Nachhilfe.

Wo du gezielt suchst

Fang dort an, wo die Schüler sind: Aushänge an Schulen, Supermärkten und im Viertel; ein Wort an Eltern im Bekanntenkreis; lokale Facebook-Gruppen; die einschlägigen Nachhilfe-Portale. Sei konkret – „Mathe-Nachhilfe Klasse 5–10, auch Abiturvorbereitung" zieht mehr als „gebe Nachhilfe". Wer eine Schule oder ein Viertel gezielt bespielt, ist schneller bekannt als mit Werbung in alle Richtungen.

Aus einem Schüler werden viele

Der erste Schüler ist Investition, nicht Gewinn – sein Wert liegt in der Empfehlung. Liefere sichtbare Fortschritte, sei verlässlich und pünktlich, und bitte zufriedene Eltern ruhig aktiv um Weiterempfehlung. So füllt sich dein Nachmittagskalender mit Stammschülern, ohne dass du ständig neu akquirieren musst. Wie du Profil, Fächer und Akquise aufbaust, beschreibt der Quick Guide „Selbstständig als Nachhilfelehrer".

Quellen

Alle 24 Berufe, in die du ohne Ausbildung starten kannst, findest du gebündelt in der Übersicht.

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