Wenn es eine Selbstständigkeit gibt, bei der das Startkapital praktisch keine Rolle spielt, dann diese. Du brauchst keine Werkstatt, kein Fahrzeug, kein Warenlager – im Grunde nur dein Wissen und ein bisschen Organisation. Die ehrliche Aufstellung.

Die formalen Kosten: keine

Weil Nachhilfe freiberuflich läuft, fällt keine Gewerbeanmeldung an – und damit auch keine Gebühr und keine Gewerbesteuer. Die Anmeldung beim Finanzamt über den „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung" kostet nichts. Das ist der ganze Behördenteil.

Die Ausstattung

Für Unterricht beim Schüler zu Hause brauchst du gar nichts außer dir selbst. Für Online-Nachhilfe genügen ein Laptop mit Kamera, eine ordentliche Internetverbindung und ein kostenloses Videotool – oft hast du das alles schon. Lehrmaterial findest du frei oder nutzt die Schulbücher der Schüler. Realistisch liegen die Startkosten bei null bis sehr wenig.

Der eigentliche Einsatz

Investieren musst du vor allem zweierlei: Vorbereitung – gerade am Anfang kostet jede Stunde dich noch Zeit zum Vorbereiten – und etwas Mühe in die ersten Schüler, bis sich Empfehlungen herumsprechen. Geld brauchst du dafür kaum. Diese niedrige Einstiegshürde ist der große Vorteil: Du kannst klein und ohne Risiko anfangen und wachsen, sobald die ersten Schüler da sind. Wie du genau das aufziehst, zeigt der Quick Guide „Selbstständig als Nachhilfelehrer".

Quellen

Welcher Beruf zu dir passt? Die Übersicht selbstständig ohne Ausbildung hilft bei der Auswahl.

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