Ob sich die Computerhilfe lohnt, hängt daran, welche Kunden du bedienst und ob du aus Einzelaufträgen wiederkehrendes Geschäft machst. Der Markt ist da – man muss nur die richtige Ebene bedienen.
Warum die Nachfrage stimmt
Die Technik wird nicht einfacher, und die Zahl der Menschen, die damit überfordert sind, wächst. Senioren, die mit Smartphone, Tablet und Online-Banking kämpfen, brauchen geduldige Hilfe vor Ort. Der Bedarf ist groß, und diese Kunden schätzen jemanden, der kommt, es löst und verständlich erklärt.
Der eigentliche Hebel: kleine Betriebe
Privatkunden sind das eine, aber das planbare Geschäft sind kleine Büros, Praxen, Kanzleien und Handwerksbetriebe ohne eigene IT-Abteilung. Sie brauchen regelmäßig jemanden, der sich um Rechner, Drucker, Netzwerk und Datensicherung kümmert. Wer sich ein paar solcher Kunden mit einem einfachen Wartungsvertrag sichert, hat eine verlässliche Grundauslastung statt reiner Einzelaufträge.
Die Einordnung
Der Stundensatz für qualifizierte Vor-Ort-Hilfe ist ordentlich, und die Kosten sind minimal – es bleibt viel hängen. Wer nur gelegentlich einem Nachbarn hilft, verdient wenig; wer sich eine feste Zielgruppe aufbaut und Wartungskunden bindet, hat ein solides, wetterunabhängiges Geschäft. Die Nachfrage nach geduldiger, kompetenter Computerhilfe bleibt – sie wächst eher, als dass sie schrumpft.
Was am Ende übrig bleibt und ab wann sich der Beruf trägt, rechnet der Quick Guide „Selbstständig mit Computerhilfe" im Detail vor.
Quellen
- Das Informationstechniker-Handwerk ist zulassungspflichtig (Anlage A HwO); reine IT-Dienstleistungen und einfache Tätigkeiten sind nach § 1 Abs. 2 HwO frei. gesetze-im-internet.de
- Beim Umgang mit Kundendaten gilt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). eur-lex.europa.eu
Die vollständige Liste der Berufe, in denen du ohne Ausbildung starten kannst, steht in der Übersicht.