Begriffe der Selbstständigkeit

Kleinunternehmerregelung, Vorsteuer, IAB, Scheinselbstständigkeit – die Sprache der Selbstständigkeit klingt komplizierter, als die Sache ist. Hier steht kurz und ohne Behördendeutsch, was die Begriffe bedeuten und worauf es in der Praxis ankommt.

150 von 150 Begriffen

Steuern

Abschreibung (AfA)
Verteilung der Anschaffungskosten größerer Anschaffungen über die Jahre der Nutzung.
Aufbewahrungsfristen
Zehn Jahre für Buchungsbelege, sechs für Geschäftsbriefe – digital wie auf Papier.
Bauabzugsteuer
Bei Bauleistungen behält der Auftraggeber 15 Prozent ein – außer du legst eine Freistellungsbescheinigung vor.
Betriebsaufgabe
Das Ende der Selbstständigkeit – steuerlich ein eigener Vorgang mit Freibetrag.
Betriebsausgaben
Alle Kosten, die durch den Betrieb veranlasst sind – und damit den steuerpflichtigen Gewinn mindern.
Betriebsprüfung
Die vertiefte Kontrolle des Finanzamts – bei kleinen Betrieben selten, aber nie ausgeschlossen.
Betriebsstätte
Der feste Ort deiner unternehmerischen Tätigkeit – bestimmt Zuständigkeit und Gewerbesteuer.
Betriebsvermögen und Privatvermögen
Die Zuordnung entscheidet über Abzugsfähigkeit, Abschreibung und die Besteuerung beim Verkauf.
Bewirtungskosten
Geschäftsessen sind zu 70 Prozent abziehbar – die Vorsteuer aber voll.
Dauerfristverlängerung
Ein Monat mehr Zeit für die Umsatzsteuer-Voranmeldung – gegen eine Sondervorauszahlung.
Differenzbesteuerung
Beim Handel mit Gebrauchtwaren wird nur die Marge besteuert, nicht der volle Verkaufspreis.
Doppelte Buchführung
Das aufwendigere Verfahren mit Bilanz – für die meisten Einzelselbstständigen nicht nötig.
Einkommensteuer
Die Steuer auf deinen Gewinn – bei Selbstständigen ohne Lohnsteuerabzug, dafür mit Vorauszahlungen.
Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR)
Die vereinfachte Gewinnermittlung für Selbstständige: Einnahmen minus Ausgaben, fertig.
Einspruch
Der formlose Rechtsbehelf gegen Steuerbescheide – kostenlos und in fünf Minuten eingelegt.
ELSTER
Das elektronische Steuerportal der Finanzverwaltung – Pflichtweg für fast alle Meldungen.
Fahrtenbuch und Ein-Prozent-Regelung
Zwei Wege, die private Nutzung eines Betriebsfahrzeugs zu versteuern – mit erheblichem Unterschied im Ergebnis.
Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG)
Anschaffungen bis 800 Euro netto, die sofort voll als Betriebsausgabe abgezogen werden dürfen.
Gewerbesteuer
Kommunale Steuer auf den Gewerbeertrag – mit einem Freibetrag von 24.500 Euro für Einzelunternehmer.
GoBD
Die Regeln der Finanzverwaltung für digitale Buchführung – unveränderbar, vollständig, nachvollziehbar.
Gutschrift
Zwei völlig verschiedene Dinge tragen denselben Namen – das führt regelmäßig zu Ärger.
Häusliches Arbeitszimmer und Homeoffice-Pauschale
Zwei Wege, Arbeiten in der eigenen Wohnung abzusetzen – mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen.
Inventur
Die körperliche Bestandsaufnahme zum Stichtag – Pflicht nur bei Bilanzierung, sinnvoll auch sonst.
Investitionsabzugsbetrag (IAB)
Steuervorteil für geplante Anschaffungen: Bis zu 50 Prozent der Kosten schon vor dem Kauf abziehen.
Ist-Versteuerung
Die Umsatzsteuer wird erst fällig, wenn der Kunde bezahlt hat – nicht schon bei Rechnungsstellung.
Kassenführung
Bei Bareinnahmen der am strengsten geprüfte Bereich – mit eigenen Aufzeichnungspflichten.
Kleinbetragsrechnung
Bis 250 Euro brutto gelten vereinfachte Anforderungen – praktisch für Tankbelege und Kleinkäufe.
Kleinunternehmerregelung
Wer unter bestimmten Umsatzgrenzen bleibt, weist keine Umsatzsteuer aus und muss keine Voranmeldung abgeben.
Lohnsteuer
Als Arbeitgeber behältst du die Steuer vom Gehalt ein und führst sie ab – mit eigener Haftung.
Rechnung
Die Pflichtangaben entscheiden, ob dein Kunde die Vorsteuer ziehen darf – und ob du dein Geld bekommst.
Rechnungskorrektur und Storno
Fehlerhafte Rechnungen werden nicht überschrieben, sondern förmlich berichtigt.
Regelbesteuerung
Das normale Umsatzsteuerverfahren mit Steuerausweis und Vorsteuerabzug – die Alternative zur Kleinunternehmerregelung.
Reisekosten und Verpflegungsmehraufwand
Fahrt-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten bei auswärtiger Tätigkeit – pauschal oder nach Beleg.
Reverse-Charge-Verfahren
Die Steuerschuld geht auf den Leistungsempfänger über – im EU-Geschäft und bei bestimmten Bauleistungen.
Sonderabschreibung
Zusätzlich zur normalen Abschreibung bis zu 40 Prozent im Anschaffungsjahr absetzen.
Sonderausgaben
Private Aufwendungen, die trotzdem die Steuer mindern – vor allem Vorsorgeaufwendungen.
Steuerberater
Wann sich externe Hilfe rechnet – und wofür man ihn wirklich braucht.
Steuerbescheid
Das amtliche Ergebnis deiner Erklärung – mit einer Frist von einem Monat.
Steuernummer
Die vom Finanzamt vergebene Nummer für deine unternehmerische Tätigkeit – Pflichtangabe auf jeder Rechnung.
Steuervorauszahlung
Vierteljährliche Abschläge auf die Einkommensteuer – geschätzt auf Basis des letzten Bescheids.
Umsatzsteuer
Die Steuer auf deine Verkäufe, die du für das Finanzamt einsammelst und weiterleitest.
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.)
Die EU-weite Kennung für den grenzüberschreitenden Geschäftsverkehr – beginnt in Deutschland mit DE.
Umsatzsteuer-Voranmeldung
Die regelmäßige Meldung an das Finanzamt, wie viel Umsatzsteuer du eingenommen und als Vorsteuer gezahlt hast.
Umsatzsteuerbefreiung
Bestimmte Leistungen sind von der Umsatzsteuer befreit – unabhängig von der Kleinunternehmerregelung.
Verlustvortrag
Verluste aus schwachen Jahren mindern die Steuer in besseren Jahren.
Vorsteuer
Die Umsatzsteuer, die du selbst beim Einkauf bezahlst und vom Finanzamt zurückholen kannst.
Zusammenfassende Meldung
Meldung aller EU-Umsätze ans Bundeszentralamt – zusätzlich zur Umsatzsteuer-Voranmeldung.

Gründung

Beratungsförderung
Zuschüsse zu den Kosten einer Unternehmensberatung – für Gründer und bestehende Betriebe.
Betriebsnummer
Die achtstellige Kennung für Meldungen zur Sozialversicherung – nötig ab dem ersten Mitarbeiter.
Betriebsübernahme
Einen bestehenden Betrieb kaufen statt bei null anzufangen – mit Kundenstamm, aber auch mit Altlasten.
Businessplan
Die schriftliche Darstellung des Geschäftsmodells samt Zahlen – Pflicht bei Förderungen, nützlich für einen selbst.
Erlaubnispflichtiges Gewerbe
Manche Tätigkeiten brauchen mehr als den Gewerbeschein – eine behördliche Erlaubnis.
Firmenname und Geschäftsbezeichnung
Was du dir nennen darfst – und wo die Grenze zur unzulässigen Firmierung verläuft.
Franchise
Selbstständigkeit mit fertigem Konzept und fremder Marke – gegen Gebühren und Vorgaben.
Freiberufler
Angehörige der Katalogberufe nach § 18 EStG – ohne Gewerbeanmeldung, ohne Gewerbesteuer, ohne Kammerpflicht.
Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
Die einfachste Form, zu zweit oder zu mehreren zu gründen – ohne Kapital, aber mit voller Haftung.
Gesellschaftsvertrag
Die Spielregeln zwischen den Gesellschaftern – der Vertrag, den man beim Streit braucht.
Gewerbeanmeldung
Der formale Start eines Gewerbes beim Gewerbeamt – meist in unter einer Stunde erledigt.
Gewerbeummeldung und -abmeldung
Änderungen und das Ende des Gewerbes sind meldepflichtig – sonst laufen Beiträge weiter.
Handelsregister
Das öffentliche Verzeichnis der Kaufleute – für Kleingewerbetreibende freiwillig, für Gesellschaften Pflicht.
Handwerksrolle
Das Verzeichnis der Handwerksbetriebe – Eintragungspflicht besteht nur für zulassungspflichtige Gewerke.
IHK- und Kammerbeitrag
Pflichtmitgliedschaft für Gewerbetreibende – mit Freistellung für kleine Betriebe.
Kleingewerbe
Ein Gewerbe ohne kaufmännischen Geschäftsbetrieb – ohne Handelsregister, mit vereinfachter Buchführung.
Minijob
Geringfügige Beschäftigung mit pauschalen Abgaben – der einfachste Einstieg in die Arbeitgeberrolle.
Mitarbeiter einstellen
Der Schritt vom Einzelkämpfer zum Arbeitgeber – mit erheblichen Pflichten und echten Kosten.
Nebenberufliche Selbstständigkeit
Selbstständig neben dem Hauptjob – der risikoärmste Einstieg, mit ein paar Regeln.
Rechtsform
Der rechtliche Rahmen des Betriebs – entscheidend für Haftung, Aufwand und Steuern.
Reisegewerbekarte
Nötig, wenn du außerhalb fester Räume ohne vorherige Bestellung Geschäfte machst.
Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale
Steuerfreie Einnahmen für nebenberufliche Tätigkeiten im gemeinnützigen Bereich.
Unternehmergesellschaft (UG) und GmbH
Haftungsbeschränkung gegen Aufwand – die UG als Einstieg mit einem Euro Stammkapital.

Recht

Abmahnung
Die außergerichtliche Aufforderung, ein Verhalten zu unterlassen – meist verbunden mit Kostenforderung.
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Vorformulierte Vertragsbedingungen – nicht Pflicht, aber bei wiederkehrenden Geschäften sinnvoll.
Arbeitsschutz
Gefährdungsbeurteilung, Unterweisung, Schutzausrüstung – Pflicht ab dem ersten Mitarbeiter.
Arbeitsvertrag
Die Grundlage jedes Beschäftigungsverhältnisses – mit gesetzlich vorgeschriebenen Mindestangaben.
Arbeitszeitgesetz
Höchstarbeitszeiten, Pausen und Ruhezeiten – für Mitarbeiter zwingend, für dich selbst nicht.
DSGVO und Datenschutz
Sobald du personenbezogene Daten verarbeitest, gelten Pflichten – auch als Einzelunternehmer.
Eigentumsvorbehalt
Die gelieferte Ware bleibt dein Eigentum, bis sie bezahlt ist.
Gewährleistung
Die gesetzliche Haftung für Mängel deiner Leistung – nicht zu verwechseln mit einer freiwilligen Garantie.
Gewerbemietvertrag
Deutlich weniger Schutz als beim Wohnraum – fast alles ist verhandelbar und damit riskant.
Impressumspflicht
Jede geschäftsmäßige Website braucht eine vollständige Anbieterkennzeichnung – Verstöße werden abgemahnt.
Insolvenz
Das geordnete Verfahren bei Zahlungsunfähigkeit – mit Restschuldbefreiung nach drei Jahren.
Mahnbescheid
Das gerichtliche Mahnverfahren – schnell, günstig und ohne Anwalt zu betreiben.
Mindestlohn
Die gesetzliche Lohnuntergrenze – mit Dokumentationspflichten und Haftung für Subunternehmer.
Scheinselbstständigkeit
Formal selbstständig, tatsächlich abhängig beschäftigt – mit erheblichen Nachzahlungsrisiken.
Schwarzarbeit
Nicht nur Arbeiten ohne Rechnung – der Begriff ist weiter gefasst, als die meisten denken.
Urheberrecht und Bildrechte
Fremde Fotos, Texte und Musik ohne Lizenz zu nutzen, ist der schnellste Weg zu einer Abmahnung.
Verbraucher und Unternehmer
Die Unterscheidung entscheidet über Widerrufsrecht, Gewährleistung und Preisangaben.
Verjährung
Nach Ablauf der Frist kann der Schuldner die Zahlung verweigern – auch bei berechtigter Forderung.
Vertragsschluss
Ein Vertrag entsteht durch Angebot und Annahme – oft schneller, als einem lieb ist.
Vertragsstrafe
Eine vorab vereinbarte Zahlung bei Pflichtverletzung – mit Tücken für beide Seiten.
Werkvertrag und Dienstvertrag
Schuldest du ein Ergebnis oder nur die Tätigkeit? Der Unterschied entscheidet über Haftung und Bezahlung.
Wettbewerbsrecht
Regeln für Werbung und Marktverhalten – Verstöße werden von Konkurrenten und Verbänden verfolgt.
Widerrufsrecht
Verbraucher dürfen bestimmte Verträge binnen 14 Tagen widerrufen – mit erheblichen Folgen bei fehlender Belehrung.
Zwangsvollstreckung
Die Durchsetzung eines Titels – wenn Zahlungsaufforderungen nichts mehr bewirken.

Versicherung

Basisrente (Rürup)
Steuerlich geförderte Altersvorsorge – vor allem für Selbstständige mit gutem Einkommen.
Berufsgenossenschaft
Die gesetzliche Unfallversicherung – Pflichtmitgliedschaft für den Betrieb, für Selbstständige oft freiwillig.
Berufsunfähigkeitsversicherung
Zahlt eine monatliche Rente, wenn du deinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kannst.
Betriebshaftpflichtversicherung
Deckt Schäden, die du bei der Arbeit bei Dritten verursachst – die wichtigste Versicherung für Selbstständige.
Betriebsinhaltsversicherung
Schützt Werkzeug, Ausstattung und Warenbestand gegen Feuer, Einbruch, Leitungswasser und Sturm.
Betriebsunterbrechungsversicherung
Ersetzt den entgangenen Ertrag, wenn der Betrieb nach einem Schaden stillsteht.
Cyberversicherung
Deckt Schäden durch Hackerangriffe, Datenverlust und Betriebsausfall durch IT-Störungen.
Elterngeld für Selbstständige
Auch Selbstständige haben Anspruch – die Berechnung folgt aber eigenen Regeln.
Freiwillige Arbeitslosenversicherung
Selbstständige können sich weiterversichern – aber nur mit kurzer Antragsfrist zu Beginn.
Gewerbliche Kfz-Versicherung
Betriebliche Fahrzeuge brauchen die richtige Nutzungsart – sonst droht Leistungskürzung.
Krankentagegeld
Ersetzt das ausfallende Einkommen, wenn du als Selbstständiger krank wirst.
Krankenversicherung für Selbstständige
Pflichtversicherung mit Wahl zwischen gesetzlich und privat – mit weitreichenden Folgen.
Künstlersozialkasse (KSK)
Verschafft selbstständigen Künstlern und Publizisten den Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung.
Private Unfallversicherung
Deckt Unfälle rund um die Uhr – nicht nur bei der Arbeit wie die Berufsgenossenschaft.
Rechtsschutzversicherung
Übernimmt Anwalts- und Gerichtskosten – sinnvoll vor allem für Forderungen und Vertragsstreit.
Rentenversicherungspflicht für Selbstständige
Bestimmte Selbstständige sind gesetzlich rentenversicherungspflichtig – auch ohne Angestelltenverhältnis.
Vermögensschadenhaftpflicht
Deckt reine Vermögensschäden ohne Sach- oder Personenschaden – für beratende Tätigkeiten.

Finanzen

Abschlagszahlung und Anzahlung
Geld während der Ausführung statt am Ende – der wirksamste Schutz gegen Zahlungsausfälle.
Amortisation
Wie lange eine Anschaffung braucht, bis sie sich bezahlt gemacht hat.
Betriebsmittelkredit
Kurzfristige Finanzierung des laufenden Geschäfts – teuer, aber manchmal der richtige Hebel.
Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA)
Die monatliche Übersicht über Umsatz, Kosten und Ergebnis – dein wichtigstes Steuerungsinstrument.
Bonität
Die Einschätzung deiner Zahlungsfähigkeit – beeinflusst Kredite, Leasing und Lieferantenkonditionen.
Break-even-Punkt
Die Schwelle, ab der die Einnahmen alle Kosten decken – und der erste Euro Gewinn entsteht.
Bürgschaft
Die Haftung für fremde Schulden – bei Kreditverträgen und Gewerbemieten üblich.
Deckungsbeitrag
Was von einem Auftrag nach Abzug der direkt zurechenbaren Kosten übrig bleibt – die Zahl, die zeigt, ob sich ein Auftrag lohnt.
Eigenkapital
Das Geld, das dir selbst gehört – Puffer gegen schlechte Monate und Grundlage jeder Finanzierung.
Einstiegsgeld
Förderung für Gründungen aus dem Bürgergeld – als Ermessensleistung des Jobcenters.
Factoring
Verkauf offener Forderungen gegen sofortige Auszahlung – schnell, aber nicht billig.
Fixkosten
Die Kosten, die auch im auftragslosen Monat anfallen – und den Mindestumsatz bestimmen.
Forderungsausfall
Wenn der Kunde endgültig nicht zahlt – steuerlich und kaufmännisch richtig behandelt.
Geschäftskonto
Getrenntes Konto für den Betrieb – für Einzelunternehmer nicht Pflicht, aber praktisch unverzichtbar.
Gründungskosten
Was der Start tatsächlich kostet – meist weniger als befürchtet, aber selten das, was man einplant.
Gründungszuschuss
Förderung der Agentur für Arbeit für Gründungen aus der Arbeitslosigkeit – eine Ermessensleistung.
Kalkulation
Der Weg vom Kostenblock zum Preis – rückwärts gerechnet, nicht geraten.
Leasing
Nutzung gegen monatliche Rate statt Kauf – schont Liquidität, kostet insgesamt meist mehr.
Liquidität
Die Fähigkeit, laufende Zahlungen zu leisten – der häufigste Grund für das Scheitern trotz voller Auftragsbücher.
Mikrokredit
Kleinkredite bis 25.000 Euro für Gründer ohne Bankzugang.
Preiserhöhung
Die unangenehmste und wirksamste Maßnahme zur Ergebnisverbesserung.
Privatentnahme
Die Überführung von Geld oder Werten aus dem Betrieb ins Privatvermögen – kein Gehalt und keine Betriebsausgabe.
Rentabilität
Das Verhältnis von Gewinn zu Umsatz oder eingesetztem Kapital – sagt mehr aus als der Umsatz allein.
Skonto
Preisnachlass bei schneller Zahlung – für den Zahlenden fast immer ein gutes Geschäft.
Stundensatz
Der Preis pro Arbeitsstunde – und die Zahl, die über Erfolg oder Dauerstress entscheidet.
Zahlungsverzug und Mahnwesen
Was gilt, wenn der Kunde nicht zahlt – und wie du zügig an dein Geld kommst.

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