Ersetzt das ausfallende Einkommen, wenn du als Selbstständiger krank wirst.
Als Selbstständiger bekommst du keine Lohnfortzahlung. Wer zwei Wochen ausfällt, hat zwei Wochen kein Einkommen – die laufenden Kosten aber schon. Das Krankentagegeld schließt diese Lücke.
Freiwillig gesetzlich Versicherte haben Anspruch auf Krankengeld erst ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit – und nur, wenn der entsprechende Tarif gewählt wurde. Die ersten sechs Wochen sind damit ungedeckt. Genau das ist der Zeitraum, in dem die meisten Ausfälle liegen.
Eine Krankentagegeldversicherung zahlt ab einer vereinbarten Karenzzeit einen festen Tagessatz. Üblich sind 14, 21, 28 oder 43 Tage. Je später die Leistung einsetzt, desto günstiger der Beitrag.
Der Tagessatz sollte die laufenden privaten und betrieblichen Fixkosten decken. Wer monatlich 3.000 Euro braucht, kommt auf rund 100 Euro pro Tag. Versichert werden darf höchstens das tatsächliche Nettoeinkommen – eine Überversicherung ist ausgeschlossen und wird im Leistungsfall gekürzt.
Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß beantworten. Auf die Definition der Arbeitsunfähigkeit achten – gute Tarife stellen auf den zuletzt ausgeübten Beruf ab. Und prüfen, ob eine Nachversicherungsgarantie bei steigendem Einkommen enthalten ist.
Je nach Alter, Karenzzeit und Tagessatz meist zwischen 20 und 60 Euro monatlich. Gemessen am abgedeckten Risiko ist das eine der effizientesten Absicherungen überhaupt – und wird trotzdem am häufigsten weggelassen.
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