Du musst nicht von null auf hundert. Gerade die Reinigung eignet sich, um nebenbei anzufangen – abends, am Wochenende, mit ein, zwei Aufträgen. Du testest, ob es trägt, und springst erst, wenn das Geld stimmt.
Warum nebenberuflich der vernünftige Weg ist
Du sammelst die ersten Kunden und das erste Geld, ohne dass die Miete am Monatsende auf dem Spiel steht. Reinigung ist zeitlich flexibel genug, dass sich Aufträge um einen Job herumlegen lassen. Läuft es, stockst du auf; läuft es nicht, hast du nichts riskiert.
Was du beachten musst
- Arbeitgeber: Ein Blick in den Arbeitsvertrag. Eine nebenberufliche Selbstständigkeit darf der Arbeitgeber in der Regel nicht grundlos untersagen, solange sie ihn nicht konkurrenziert.
- Krankenversicherung: Solange das Nebengewerbe nicht zur Hauptsache wird, bleibt meist alles beim Alten – die Details stehen unter nebenberuflich krankenversichert.
- Anmeldung: Auch nebenberuflich brauchst du die Gewerbeanmeldung und – bei Gebäudereinigung – die Eintragung in die Handwerksrolle. Siehe Gewerbe und Handwerkskammer.
- Steuer: Die Einnahmen gehören in die Steuererklärung. Leg von Anfang an etwas zur Seite.
Der Übergang
Vom Nebenerwerb zum Hauptgeschäft ist es ein gleitender Weg, kein Sprung. Wenn die Aufträge mehr werden als die freie Zeit, ist der Moment gekommen. Wie sich dieser Übergang anfühlt, steht im Beitrag Vom Angestellten zum Unternehmer.
Den kompletten Fahrplan – auch für den Vollzeit-Start – liefert der Quick Guide Reinigungsservice.
Du überlegst noch, was zu dir passt? Die Übersicht aller Berufe, in denen man sich ohne Ausbildung und ohne Studium selbstständig machen kann, hilft beim Vergleichen.