Die Schwelle, ab der die Einnahmen alle Kosten decken – und der erste Euro Gewinn entsteht.
Der Break-even-Punkt ist der Umsatz, bei dem Erlöse und Kosten gleich hoch sind. Darunter machst du Verlust, darüber Gewinn. Es ist die einfachste Kennzahl mit dem größten praktischen Nutzen.
Fixkosten geteilt durch den Deckungsbeitrag je Einheit oder Stunde. Bei 2.800 Euro monatlichen Fixkosten und 48 Euro Deckungsbeitrag je Stunde liegt der Break-even bei rund 59 Stunden im Monat.
Alles darunter kostet dich Geld – auch wenn Aufträge da sind und der Kalender voll aussieht.
Die eigene Lebenshaltung gehört in die Fixkosten. Ein Break-even, bei dem der Betrieb kostendeckend arbeitet, du aber nichts zum Leben hast, ist keine Nullstelle, sondern ein Verlust.
Ebenso die Steuerrücklage. Wer den Break-even ohne sie rechnet, erlebt die Korrektur ein Jahr später.
Daneben gibt es die Frage, ab wann die kumulierten Erlöse die gesamten Gründungsinvestitionen aufgewogen haben. Bei einem Betrieb mit 8.000 Euro Startkosten und 900 Euro monatlichem Überschuss sind das rund neun Monate.
Zur nüchternen Bewertung von Aufträgen und Preisen. Wer seinen Break-even kennt, weiß sofort, ob ein Angebot zu 38 Euro die Stunde tragfähig ist – und muss nicht raten.
Zweimal im Jahr neu rechnen. Fixkosten wachsen unbemerkt, und mit ihnen die Schwelle.
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