Gründung

Domain

Die Internetadresse – Registrierung begründet keine Namensrechte.

Eine Domain wird nach dem Prinzip der zeitlichen Priorität vergeben: Wer zuerst registriert, bekommt sie. Rechte an dem Namen entstehen dadurch aber nicht.

Die Wahl

Kurz, sprechbar, ohne Bindestrichketten. Für lokale Dienstleister funktioniert die Kombination aus Leistung und Ort gut – sie ist beschreibend und wird gefunden. Umlaute und Sonderzeichen vermeiden, auch wenn sie technisch möglich sind.

Die Endung .de ist im deutschen Markt Standard und erzeugt mehr Vertrauen als exotische Endungen.

Die Rechtslage

Verletzt die Domain ältere Namens- oder Markenrechte, drohen Unterlassung, Löschung und Schadensersatz – unabhängig davon, dass die Registrierung technisch möglich war. Vor der Registrierung deshalb Handelsregister, Markenregister und eine Websuche prüfen.

Der Inhaber

Immer auf den eigenen Namen registrieren, nicht auf den der Agentur oder des Bekannten, der die Website gebaut hat. Wer nicht als Domaininhaber eingetragen ist, hat im Streitfall keinen Zugriff. Das ist einer der häufigsten und ärgerlichsten Fehler.

Umzug und Kündigung

Ein Wechsel des Anbieters läuft über den Auth-Code. Die Domain bleibt dabei erhalten. Eine Kündigung ohne Umzug löscht sie – dann kann sie jeder registrieren.

Weitere Schreibweisen

Naheliegende Varianten und Vertipper mitzuregistrieren kostet wenig und verhindert, dass sie jemand anderes nutzt. Alle können per Weiterleitung auf die Hauptdomain zeigen.

E-Mail

Eine Adresse unter der eigenen Domain wirkt professioneller als ein Freemail-Konto – und kostet meist nichts extra.

Angaben ohne Gewähr, keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Wo das eine Rolle spielt

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