Das Verhältnis von Gewinn zu Umsatz oder eingesetztem Kapital – sagt mehr aus als der Umsatz allein.
Rentabilität misst, wie effizient ein Betrieb arbeitet. Sie ist die Kennzahl, die zeigt, ob Wachstum tatsächlich etwas bringt.
Gewinn geteilt durch Umsatz. Sie zeigt, wie viel von jedem Euro Umsatz als Gewinn übrig bleibt. Bei personenbezogenen Dienstleistungen ohne großen Materialanteil sind Werte von 20 bis 40 Prozent üblich, bei materialintensiven Gewerken deutlich weniger.
Ein Betrieb mit 90.000 Euro Umsatz und 12 Prozent Rentabilität verdient weniger als einer mit 60.000 Euro und 30 Prozent – bei mehr Arbeit, mehr Risiko und mehr gebundenem Kapital. Wachstum, das die Rentabilität senkt, ist kein Fortschritt.
Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Eigenkapital. Bei Dienstleistern mit wenig Kapitaleinsatz ergibt sie hohe Werte und sagt wenig. Bei kapitalintensiven Betrieben ist sie die entscheidende Größe.
Eine ehrliche Rechnung, die selten gemacht wird: Was bleibt nach Steuern, Sozialabgaben und Altersvorsorge – im Verhältnis zu den tatsächlich gearbeiteten Stunden und dem getragenen Risiko? Wer unter dem eigenen früheren Nettolohn landet, hat kein Wachstums-, sondern ein Preisproblem.
Preise erhöhen. Unrentable Aufträge ablehnen. Fixkosten senken. Materialaufschläge durchsetzen. Nicht: mehr arbeiten.
Einmal jährlich mit der Steuererklärung, einmal zur Jahresmitte mit der BWA.
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