Preisnachlass bei schneller Zahlung – für den Zahlenden fast immer ein gutes Geschäft.
Skonto ist ein prozentualer Abzug, den der Kunde vornehmen darf, wenn er innerhalb einer kurzen Frist zahlt. Üblich sind 2 oder 3 Prozent bei Zahlung binnen 7 bis 14 Tagen.
2 Prozent Skonto bei 14 statt 30 Tagen Zahlungsziel entsprechen einem Jahreszins von über 40 Prozent. Kein Kredit ist so teuer wie ein nicht gezogener Skonto. Wer flüssig ist, sollte Skonto immer ziehen.
Es kostet dich echtes Geld – 2 Prozent auf 3.000 Euro sind 60 Euro. Dafür bekommst du das Geld zwei Wochen früher und senkst das Ausfallrisiko. Bei knapper Liquidität ist das ein guter Tausch, bei komfortabler Kasse ein unnötiger Rabatt.
Wichtig: Skonto vorher einkalkulieren, nicht nachträglich vom Gewinn abziehen. Wer knapp kalkuliert und dann noch Skonto gibt, arbeitet unter Kosten.
Manche Kunden ziehen Skonto, ohne dass es vereinbart war, oder ziehen es bei verspäteter Zahlung. Beides ist unzulässig. Der Differenzbetrag bleibt offen und kann angemahnt werden – was viele aus Bequemlichkeit unterlassen und damit das Verhalten belohnen.
Klar auf die Rechnung: „Zahlbar innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug. Bei Zahlung innerhalb von 7 Tagen 2 % Skonto." Ohne ausdrückliche Vereinbarung besteht kein Anspruch.
Ein in Anspruch genommener Skonto mindert nachträglich das Entgelt. Umsatzsteuer und Vorsteuer sind entsprechend zu korrigieren.
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